Konfrontation von Pflege(fach)personen mit Todeswünschen oder Bitten um assistierten Suizid : Wahrnehmungs- und Verhaltenshilfen
- Hintergrund: Pflegefachpersonen sind oft erste Ansprechpersonen bei geäußerten Todeswünschen oder Bitten um assistierte Selbsttötung – Situationen, die ethische und psychische Belastungen hervorrufen. Ziel: Stärkung der ethischen Urteilsbildung und professionellen Handlungskompetenz im Umgang mit supravalenter Suizidalität durch Reflexion, Teamarbeit und Weiterbildung. Methoden: Entwicklung eines zweistufigen Reflexionsmodells (Individuum und Team/Organisation) begleitet von ethischen Fragestellungen zu konkreten Situationen. Ergebnisse: Pflegefachpersonen spielen eine zentrale Rolle im interprofessionellen Prozess; ihre Wahrnehmung und Begleitung muss professionell unterstützt werden. Konflikte sind unvermeidlich und bedürfen gemeinsamer Urteilsbildung. Schlussfolgerung: Ein integrierter Ansatz aus individueller Reflexion, strukturierter Teamarbeit und gezielter Weiterbildung schafft die Grundlage, um ethisch sensibel und professionell mit Todeswünschen und Suizidassistenz umzugehen – unter Wahrung der Autonomie, ethischer Integrität und professioneller Verantwortung.
| URN: | urn:nbn:de:bsz:960-opus4-36730 |
|---|---|
| DOI: | https://doi.org/10.25968/opus-3673 |
| Document Type: | Report |
| Language: | German |
| Year of Completion: | 2024 |
| Publishing Institution: | Hochschule Hannover |
| Creating Corporation: | Ethikkommission für Berufe in der Pflege Niedersachsen |
| Release Date: | 2025/08/28 |
| GND Keyword: | PflegepersonalGND; TodeswunschGND; Psychische BelastungGND; HandlungskompetenzGND; SuizidgefährdungGND; ArbeitsbelastungGND |
| Page Number: | 12 |
| Institutes: | Fakultät V - Diakonie, Gesundheit und Soziales |
| DDC classes: | 360 Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen |
| Licence (German): | Creative Commons - CC BY-SA - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International |






