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Diversifizierung der Programme der Stadt- und Staatstheater als Reaktion auf die veränderte Stadtgesellschaft?

  • Dass die Stadt- und Staatstheater nicht in der Lage seien, sich auf die neuen Realitäten einer pluralisierten Stadtgesellschaft einzustellen und ihre Rolle neu zu definieren, sie stattdessen in Traditionen verharrten und „von allem zu viel und immer das gleiche“ spielten, ist ein im Rahmen der Stadttheaterdebatte häufig geäußerter Vorwurf. Ein sehr viel komplexeres und widersprüchlicheres Bild ergibt sich unter anderem aus der Analyse der Werkstatistiken des Deutschen Bühnenvereines wie auch der Theaterstatistiken. Sie legen nahe, dass sich seit Beginn der 1990er Jahre bedeutende Veränderungen in den Repertoires und Spielplänen der Stadt- und Staatstheater vollzogen haben, die sich als Versuch der Theater interpretieren lassen, sich neu in der Stadtgesellschaft der Gegenwart zu verorten. Der Aufsatz arbeitet die Bemühungen der Theater um eine größere Repertoirevielfalt und Neuverortung heraus, um anschließend die Frage zu diskutieren, welche Schlüsse sich hieraus sowohl für die Kulturpolitik wie auch die Theater ziehen lassen.

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Metadaten
Author:Hilko Eilts
URN:urn:nbn:de:bsz:960-opus4-22663
DOI:https://doi.org/10.25968/opus-2266
DOI original:https://doi.org/10.1007/978-3-658-32159-8_21
ISBN:978-3-658-32159-8
Parent Title (German):Cultural Governance
Publisher:Springer
Document Type:Part of a Book
Language:German
Year of Completion:2021
Publishing Institution:Hochschule Hannover
Release Date:2022/05/19
Tag:Stadtgesellschaft; Theaterprogramme; Theaterstatistik; Werkstatistik
GND Keyword:Drama; Diversifikation; Stadt; Gesellschaft; Repertoire
First Page:299
Last Page:318
Institutes:Fakultät III - Medien, Information und Design
DDC classes:792 Theater, Tanz
Licence (German):License LogoCreative Commons - CC BY - Namensnennung 4.0 International