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Der Bücherraub in ostdeutschen Bibliotheken zwischen 1945–1947 durch sowjetische Trophäenbrigaden und die Frage der Restitution

  • Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurden zahlreiche sowjetische Museen, Archive und Bibliotheken ausgeraubt oder zerstört. Als Antwort auf diese Schäden wurden im Februar 1945 seitens der Sowjetregierung die sog. Trophäenbrigaden gegründet, die mit der Ausfuhr der deutschen Kulturgüter als Kompensation für entstandene Verluste beauftragt waren. Entgegen der Vereinbarungen der Potsdamer Konferenz, die solche Konfiskationen nur in Ausnahmsfällen erlaubte, organisierten die sowjetischen Besatzer flächendeckende Beschlagnahmungen und Abtransporte der deutschen Kulturgüter als Kriegsbeute in die UdSSR. Die vorliegende Arbeit untersucht den sowjetischen Kunst- und Kulturraub im besetzten Deutschland. Eine besondere Aufmerksamkeit wird den Konfiskationen der deutschen Bücher und deren Verteilung in die sowjetischen Bibliotheken gewidmet. Am Ende der Arbeit soll ein Überblick über die komplizierten deutsch-russischen Restitutionsverhandlungen, die bis heute zu keinem Ergebnis geführt haben, gegeben werden.

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Metadaten
Author:Kirill Prokopov
URN:urn:nbn:de:bsz:960-opus4-19149
DOI:https://doi.org/10.25968/opus-1914
Advisor:Silke Clausing, Klaus GantertGND
Document Type:Bachelor Thesis
Language:German
Year of Completion:2021
Publishing Institution:Hochschule Hannover
Granting Institution:Hochschule Hannover
Date of final exam:2021/01/04
Release Date:2021/04/19
GND Keyword:Buch; Kriegsbeute; Sowjetunion; Deutschland; Herausgabe; Verhandlung
Institutes:Fakultät III - Medien, Information und Design
DDC classes:020 Bibliotheks- und Informationswissenschaft
Licence (German):License LogoCreative Commons - CC BY-NC - Namensnennung - Nicht kommerziell 4.0 International