Zur Bedeutung von Strafe im Kontext struktureller Gewalt : Weibliche und männliche Erfahrungen in der Sozialisation

Bestrafungen gehören seit „Erfindung“ der Kindheit zu einem wesentlichen Bestandteil der Kindererziehung bis heute. Bestraft werden sowohl Jungen als auch Mädchen, wenn auch für unterschiedliche Taten. Zwar ist z.B. in der jüngeren Geschichte die körperliche Gewalt in der Schule verschwunden und seit kurzem auch zumindest formell im Elternhaus, dennoch werden Kinder immer noch bestraft. Alle Menschen haben als Kinder Strafen am eigenen Leibe und/oder in der eigenen Seele zu spüren bekommen oder waren zumindest Zeugen derselben. Wie also lernen Jungen und Mädchen mit Strafen umzugehen, sie anzunehmen oder sich in bestimmten Fällen zu distanzieren, ohne sie als solche infrage zu stellen? Und welche gesellschaftlichen Regelungen werden über Strafe vermittelt? Diesen Fragen geht die Autorin mit Hilfe der qualitativen empirischen Forschungsmethode der Erinnerungsarbeit (nach Frigga Haug 1990) nach.

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Metadaten
Author:Barbara Ketelhut
URN:urn:nbn:de:bsz:960-opus-1323
Series (Serial Number):efh-papers (05-004)
Document Type:Book
Language:German
Year of Completion:2005
Contributing Corporation:Evangelische Fachhochschule Hannover
Release Date:2008/08/13
SWD-Keyword:Erziehung; Geschlechterforschung; Gewalt; Männlichkeit; Sozialisation; Strafe; Strukturelle Gewalt; Weiblichkeit
To order the print edition:599956615
Institutes:Fakultät V - Diakonie, Gesundheit und Soziales
Dewey Decimal Classification:300 Sozialwissenschaften